Welches PER ist für einen 1×2 50:50 PM-Faserkoppler erforderlich?
In faseroptischen Interferometriesystemen ist der 1×2 50:50-Polarisationserhaltende (PM) Faserkoppler eine der wichtigsten optischen Komponenten. Er findet breite Anwendung in faseroptischen Gyroskopen (FOG), faseroptischer Sensorik, optischer Kohärenztomographie (OCT), Laserinterferometern, Phasenmodulationssystemen und optischen Präzisionsmessgeräten.
Eine der häufigsten Fragen von Ingenieuren lautet:
Welches Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER) ist für einen 1×2 50:50-PM-Faserkoppler in interferometrischen Messungen erforderlich?
Die Antwort lautet nicht einfach „je höher, desto besser“. Vielmehr hängt das geeignete PER von der geforderten Messgenauigkeit und der Systemleistung ab.
Was ist das Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER)? Das Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER) beschreibt die Fähigkeit einer polarisationserhaltenden Komponente, den Eingangspolarisationszustand zu erhalten.
Ein höherer PER-Wert bedeutet, dass das Ausgangslicht im gewünschten Polarisationszustand verbleibt und nur minimale Streuung polarisierten Lichts auftritt.
Für interferometrische Systeme bietet ein höherer PER-Wert folgende Vorteile:
Geringeres Polarisationsübersprechen
Höhere Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Verbesserte Phasenstabilität
Besseres Signal-Rausch-Verhältnis (SNR)
Höhere Messgenauigkeit. Daher ist der PER-Wert eine der wichtigsten Spezifikationen, die die Leistung eines Interferometers direkt beeinflussen.
Empfohlene PER-Werte für verschiedene interferometrische Anwendungen
Die folgenden Werte sind in der Industrie allgemein anerkannt:
Anwendung | Empfohlene PER-Werte
Allgemeine Laborinterferometer | ≥20 dB
Faseroptische Sensorsysteme | ≥23 dB
Optische Kohärenztomographie (OCT) | ≥25 dB
Präzisions-Laserinterferometer | ≥25–30 dB
Faseroptische Gyroskope (FOG) | ≥30 dB
Hochpräzise wissenschaftliche Instrumente | ≥35 dB
Für die meisten industriellen interferometrischen Messsysteme bietet ein PER-Wert von 23–25 dB ein optimales Verhältnis zwischen Leistung und Kosten.
Wenn eine langfristige Stabilität im Nanometer- oder Pikometerbereich erforderlich ist, wird ein PER-Wert von 30 dB oder höher dringend empfohlen.
Was passiert bei einem zu niedrigen PER-Wert?
Ein unzureichender PER-Wert kann die Leistung eines interferometrischen Systems erheblich beeinträchtigen.
1. Reduzierte Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Wenn ein Teil der optischen Leistung in den orthogonalen Polarisationszustand eingekoppelt wird, kann sie das Nutzsignal nicht mehr effektiv stören.
Dies führt zu:
Geringerer Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Reduziertem Signal-Rausch-Verhältnis
Verringerter Messempfindlichkeit
2. Erhöhtem Phasenrauschen
Kreuzpolarisiertes Licht verursacht unerwünschte Phasenschwankungen.
Typische Folgen sind:
Messdrift
Phasenjitter
Reduzierte Langzeitstabilität
Diese Effekte werden in hochpräzisen Messsystemen zunehmend bemerkbar.
3. Geringe Temperaturstabilität
Ein niedrigeres Polarisationsverhältnis (PER) macht das System empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen.
Temperaturschwankungen können den Polarisationszustand verändern und Folgendes verursachen:
Schwankende Interferenzsignale
Reduzierte Wiederholgenauigkeit
Geringere Messzuverlässigkeit
Dies ist besonders kritisch in industriellen Anwendungen, der Luft- und Raumfahrt sowie bei Außensensoren.
Ist ein höheres PER immer besser?
Aus Leistungssicht: Ja.
Praktische Überlegungen umfassen jedoch:
Fertigungskomplexität
Kosten
Einfügedämpfung
Lieferzeit
Beispiel:
Eine Erhöhung des PER von 20 dB auf 25 dB erfordert in der Regel nur moderate Verbesserungen im Fertigungsprozess.
Eine Erhöhung des PER von 25 dB auf 30 dB erfordert hingegen typischerweise:
Präzisere Herstellung von Fused Biconical Taper (FBT)-Fasern
Bessere Spannungskontrolle beim Verpacken
Hochwertigere PM-Fasern
Strengere Test- und Auswahlverfahren
Daher sind PM-Koppler mit höherem PER in der Regel teurer.
Weitere wichtige Parameter
Das PER ist nur ein Aspekt bei der Auswahl von PM-Faserkopplern. Ingenieure sollten auch die folgenden Spezifikationen berücksichtigen:
Kopplungsverhältnis
Die meisten interferometrischen Systeme verwenden:
50:50 ±1 %
50:50 ±2 %
Ein Kopplungsverhältnis, das näher am Idealwert von 50:50 liegt, bietet in der Regel einen höheren Interferenzkontrast.
Einfügedämpfung
Empfohlene Spezifikation:
≤0,3 dB
Geringe Einfügedämpfung trägt zur Maximierung der optischen Leistung und zur Verbesserung der Gesamtsystemeffizienz bei.
Betriebswellenlänge
Gängige Wellenlängenoptionen:
780 nm
850 nm
980 nm
1064 nm
1310 nm
1550 nm
Der PM-Faserkoppler muss stets an die Betriebswellenlänge und den Fasertyp angepasst sein.
Rückflussdämpfung
Empfohlene Spezifikation:
≥55 dB
Eine hohe Rückflussdämpfung minimiert unerwünschte Rückreflexionen, die Laser und empfindliche interferometrische Systeme stören könnten.
Betriebstemperatur
Für industrielle Anwendungen liegt ein typischer Betriebstemperaturbereich bei:
–40 °C bis +85 °C
Dies gewährleistet einen stabilen Betrieb auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Wie Sie das richtige PER auswählen
Die folgenden Empfehlungen dienen als praktische Orientierungshilfe:
Anwendung Empfohlenes PER
Allgemeine Tests ≥20 dB
Industrielle Messungen ≥23 dB
Präzisionsmessungen ≥25 dB
Hochstabile Systeme ≥30 dB
Wissenschaftliche Forschung ≥35 dB
Für die meisten Kunden bietet ein PER von ca. 25 dB den besten Kompromiss zwischen optischer Leistung, Langzeitstabilität und Gesamtkosten.
Vorteile der Xionghua 1×2 50:50 PM-Faserkoppler
Xionghua bietet leistungsstarke polarisationserhaltende Faserkoppler für anspruchsvolle interferometrische Anwendungen.
Unsere Produkte zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Betriebswellenlängen: 780, 850, 980, 1064, 1310 und 1550 nm
Kompatibel mit Panda PM-Fasern und Bow-Tie PM-Fasern
PER-Optionen: 23 dB, 25 dB, 30 dB oder höher (kundenspezifisch)
Verschiedene Kopplungsverhältnisse, darunter 50:50, 30:70, 10:90 und 1:99
Geringe Einfügedämpfung und geringe polarisationsabhängige Dämpfung (PDL)
Hohe Rückflussdämpfung und exzellente Langzeitstabilität
Verschiedene Gehäuseformen und Steckerkonfigurationen auf Anfrage erhältlich
Ob faseroptische Sensorik, faseroptische Gyroskope, OCT-Bildgebung, Laserinterferometrie oder wissenschaftliche Forschung – Xionghua bietet zuverlässige PM-Faserkoppler für stabile und hochpräzise optische Leistung.
Fazit: Für interferometrische Messsysteme gibt es keine universelle PER-Anforderung. Die ideale Spezifikation hängt von der gewünschten Messgenauigkeit und der Anwendung ab.
Als allgemeine Richtlinie gilt:
20 dB sind für Standard-Labortests geeignet.
23–25 dB erfüllen die Anforderungen der meisten industriellen Interferometriesysteme.
30 dB oder höher werden für faseroptische Gyroskope, hochstabile Sensorsysteme und die wissenschaftliche Forschung empfohlen.
Bei der Auswahl eines PM-Faserkopplers sollten Ingenieure neben dem Permeabilitätsverhältnis (PER) auch das Kopplungsverhältnis, die Einfügedämpfung, die Rückflussdämpfung, die Betriebswellenlänge und die Langzeitstabilität unter Umwelteinflüssen berücksichtigen. Die Berücksichtigung all dieser Faktoren gewährleistet eine optimale Systemleistung und zuverlässige Messergebnisse.
#xhphotoelectric #optischerSchalter #Netzwerkschalter #Kommunikation #Daten #Glasfaser #Optik #Photonik #Glasfaser-Zirkulator #VOA #Koppler
https://www.xhphotoelectric.com/en/what-per-is-required-for-1x2-5050-pm-fiber-coupler/
In faseroptischen Interferometriesystemen ist der 1×2 50:50-Polarisationserhaltende (PM) Faserkoppler eine der wichtigsten optischen Komponenten. Er findet breite Anwendung in faseroptischen Gyroskopen (FOG), faseroptischer Sensorik, optischer Kohärenztomographie (OCT), Laserinterferometern, Phasenmodulationssystemen und optischen Präzisionsmessgeräten.
Eine der häufigsten Fragen von Ingenieuren lautet:
Welches Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER) ist für einen 1×2 50:50-PM-Faserkoppler in interferometrischen Messungen erforderlich?
Die Antwort lautet nicht einfach „je höher, desto besser“. Vielmehr hängt das geeignete PER von der geforderten Messgenauigkeit und der Systemleistung ab.
Was ist das Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER)? Das Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER) beschreibt die Fähigkeit einer polarisationserhaltenden Komponente, den Eingangspolarisationszustand zu erhalten.
Ein höherer PER-Wert bedeutet, dass das Ausgangslicht im gewünschten Polarisationszustand verbleibt und nur minimale Streuung polarisierten Lichts auftritt.
Für interferometrische Systeme bietet ein höherer PER-Wert folgende Vorteile:
Geringeres Polarisationsübersprechen
Höhere Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Verbesserte Phasenstabilität
Besseres Signal-Rausch-Verhältnis (SNR)
Höhere Messgenauigkeit. Daher ist der PER-Wert eine der wichtigsten Spezifikationen, die die Leistung eines Interferometers direkt beeinflussen.
Empfohlene PER-Werte für verschiedene interferometrische Anwendungen
Die folgenden Werte sind in der Industrie allgemein anerkannt:
Anwendung | Empfohlene PER-Werte
Allgemeine Laborinterferometer | ≥20 dB
Faseroptische Sensorsysteme | ≥23 dB
Optische Kohärenztomographie (OCT) | ≥25 dB
Präzisions-Laserinterferometer | ≥25–30 dB
Faseroptische Gyroskope (FOG) | ≥30 dB
Hochpräzise wissenschaftliche Instrumente | ≥35 dB
Für die meisten industriellen interferometrischen Messsysteme bietet ein PER-Wert von 23–25 dB ein optimales Verhältnis zwischen Leistung und Kosten.
Wenn eine langfristige Stabilität im Nanometer- oder Pikometerbereich erforderlich ist, wird ein PER-Wert von 30 dB oder höher dringend empfohlen.
Was passiert bei einem zu niedrigen PER-Wert?
Ein unzureichender PER-Wert kann die Leistung eines interferometrischen Systems erheblich beeinträchtigen.
1. Reduzierte Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Wenn ein Teil der optischen Leistung in den orthogonalen Polarisationszustand eingekoppelt wird, kann sie das Nutzsignal nicht mehr effektiv stören.
Dies führt zu:
Geringerer Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Reduziertem Signal-Rausch-Verhältnis
Verringerter Messempfindlichkeit
2. Erhöhtem Phasenrauschen
Kreuzpolarisiertes Licht verursacht unerwünschte Phasenschwankungen.
Typische Folgen sind:
Messdrift
Phasenjitter
Reduzierte Langzeitstabilität
Diese Effekte werden in hochpräzisen Messsystemen zunehmend bemerkbar.
3. Geringe Temperaturstabilität
Ein niedrigeres Polarisationsverhältnis (PER) macht das System empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen.
Temperaturschwankungen können den Polarisationszustand verändern und Folgendes verursachen:
Schwankende Interferenzsignale
Reduzierte Wiederholgenauigkeit
Geringere Messzuverlässigkeit
Dies ist besonders kritisch in industriellen Anwendungen, der Luft- und Raumfahrt sowie bei Außensensoren.
Ist ein höheres PER immer besser?
Aus Leistungssicht: Ja.
Praktische Überlegungen umfassen jedoch:
Fertigungskomplexität
Kosten
Einfügedämpfung
Lieferzeit
Beispiel:
Eine Erhöhung des PER von 20 dB auf 25 dB erfordert in der Regel nur moderate Verbesserungen im Fertigungsprozess.
Eine Erhöhung des PER von 25 dB auf 30 dB erfordert hingegen typischerweise:
Präzisere Herstellung von Fused Biconical Taper (FBT)-Fasern
Bessere Spannungskontrolle beim Verpacken
Hochwertigere PM-Fasern
Strengere Test- und Auswahlverfahren
Daher sind PM-Koppler mit höherem PER in der Regel teurer.
Weitere wichtige Parameter
Das PER ist nur ein Aspekt bei der Auswahl von PM-Faserkopplern. Ingenieure sollten auch die folgenden Spezifikationen berücksichtigen:
Kopplungsverhältnis
Die meisten interferometrischen Systeme verwenden:
50:50 ±1 %
50:50 ±2 %
Ein Kopplungsverhältnis, das näher am Idealwert von 50:50 liegt, bietet in der Regel einen höheren Interferenzkontrast.
Einfügedämpfung
Empfohlene Spezifikation:
≤0,3 dB
Geringe Einfügedämpfung trägt zur Maximierung der optischen Leistung und zur Verbesserung der Gesamtsystemeffizienz bei.
Betriebswellenlänge
Gängige Wellenlängenoptionen:
780 nm
850 nm
980 nm
1064 nm
1310 nm
1550 nm
Der PM-Faserkoppler muss stets an die Betriebswellenlänge und den Fasertyp angepasst sein.
Rückflussdämpfung
Empfohlene Spezifikation:
≥55 dB
Eine hohe Rückflussdämpfung minimiert unerwünschte Rückreflexionen, die Laser und empfindliche interferometrische Systeme stören könnten.
Betriebstemperatur
Für industrielle Anwendungen liegt ein typischer Betriebstemperaturbereich bei:
–40 °C bis +85 °C
Dies gewährleistet einen stabilen Betrieb auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Wie Sie das richtige PER auswählen
Die folgenden Empfehlungen dienen als praktische Orientierungshilfe:
Anwendung Empfohlenes PER
Allgemeine Tests ≥20 dB
Industrielle Messungen ≥23 dB
Präzisionsmessungen ≥25 dB
Hochstabile Systeme ≥30 dB
Wissenschaftliche Forschung ≥35 dB
Für die meisten Kunden bietet ein PER von ca. 25 dB den besten Kompromiss zwischen optischer Leistung, Langzeitstabilität und Gesamtkosten.
Vorteile der Xionghua 1×2 50:50 PM-Faserkoppler
Xionghua bietet leistungsstarke polarisationserhaltende Faserkoppler für anspruchsvolle interferometrische Anwendungen.
Unsere Produkte zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Betriebswellenlängen: 780, 850, 980, 1064, 1310 und 1550 nm
Kompatibel mit Panda PM-Fasern und Bow-Tie PM-Fasern
PER-Optionen: 23 dB, 25 dB, 30 dB oder höher (kundenspezifisch)
Verschiedene Kopplungsverhältnisse, darunter 50:50, 30:70, 10:90 und 1:99
Geringe Einfügedämpfung und geringe polarisationsabhängige Dämpfung (PDL)
Hohe Rückflussdämpfung und exzellente Langzeitstabilität
Verschiedene Gehäuseformen und Steckerkonfigurationen auf Anfrage erhältlich
Ob faseroptische Sensorik, faseroptische Gyroskope, OCT-Bildgebung, Laserinterferometrie oder wissenschaftliche Forschung – Xionghua bietet zuverlässige PM-Faserkoppler für stabile und hochpräzise optische Leistung.
Fazit: Für interferometrische Messsysteme gibt es keine universelle PER-Anforderung. Die ideale Spezifikation hängt von der gewünschten Messgenauigkeit und der Anwendung ab.
Als allgemeine Richtlinie gilt:
20 dB sind für Standard-Labortests geeignet.
23–25 dB erfüllen die Anforderungen der meisten industriellen Interferometriesysteme.
30 dB oder höher werden für faseroptische Gyroskope, hochstabile Sensorsysteme und die wissenschaftliche Forschung empfohlen.
Bei der Auswahl eines PM-Faserkopplers sollten Ingenieure neben dem Permeabilitätsverhältnis (PER) auch das Kopplungsverhältnis, die Einfügedämpfung, die Rückflussdämpfung, die Betriebswellenlänge und die Langzeitstabilität unter Umwelteinflüssen berücksichtigen. Die Berücksichtigung all dieser Faktoren gewährleistet eine optimale Systemleistung und zuverlässige Messergebnisse.
#xhphotoelectric #optischerSchalter #Netzwerkschalter #Kommunikation #Daten #Glasfaser #Optik #Photonik #Glasfaser-Zirkulator #VOA #Koppler
https://www.xhphotoelectric.com/en/what-per-is-required-for-1x2-5050-pm-fiber-coupler/
Welches PER ist für einen 1×2 50:50 PM-Faserkoppler erforderlich?
In faseroptischen Interferometriesystemen ist der 1×2 50:50-Polarisationserhaltende (PM) Faserkoppler eine der wichtigsten optischen Komponenten. Er findet breite Anwendung in faseroptischen Gyroskopen (FOG), faseroptischer Sensorik, optischer Kohärenztomographie (OCT), Laserinterferometern, Phasenmodulationssystemen und optischen Präzisionsmessgeräten.
Eine der häufigsten Fragen von Ingenieuren lautet:
Welches Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER) ist für einen 1×2 50:50-PM-Faserkoppler in interferometrischen Messungen erforderlich?
Die Antwort lautet nicht einfach „je höher, desto besser“. Vielmehr hängt das geeignete PER von der geforderten Messgenauigkeit und der Systemleistung ab.
Was ist das Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER)? Das Polarisationsauslöschungsverhältnis (PER) beschreibt die Fähigkeit einer polarisationserhaltenden Komponente, den Eingangspolarisationszustand zu erhalten.
Ein höherer PER-Wert bedeutet, dass das Ausgangslicht im gewünschten Polarisationszustand verbleibt und nur minimale Streuung polarisierten Lichts auftritt.
Für interferometrische Systeme bietet ein höherer PER-Wert folgende Vorteile:
Geringeres Polarisationsübersprechen
Höhere Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Verbesserte Phasenstabilität
Besseres Signal-Rausch-Verhältnis (SNR)
Höhere Messgenauigkeit. Daher ist der PER-Wert eine der wichtigsten Spezifikationen, die die Leistung eines Interferometers direkt beeinflussen.
Empfohlene PER-Werte für verschiedene interferometrische Anwendungen
Die folgenden Werte sind in der Industrie allgemein anerkannt:
Anwendung | Empfohlene PER-Werte
Allgemeine Laborinterferometer | ≥20 dB
Faseroptische Sensorsysteme | ≥23 dB
Optische Kohärenztomographie (OCT) | ≥25 dB
Präzisions-Laserinterferometer | ≥25–30 dB
Faseroptische Gyroskope (FOG) | ≥30 dB
Hochpräzise wissenschaftliche Instrumente | ≥35 dB
Für die meisten industriellen interferometrischen Messsysteme bietet ein PER-Wert von 23–25 dB ein optimales Verhältnis zwischen Leistung und Kosten.
Wenn eine langfristige Stabilität im Nanometer- oder Pikometerbereich erforderlich ist, wird ein PER-Wert von 30 dB oder höher dringend empfohlen.
Was passiert bei einem zu niedrigen PER-Wert?
Ein unzureichender PER-Wert kann die Leistung eines interferometrischen Systems erheblich beeinträchtigen.
1. Reduzierte Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Wenn ein Teil der optischen Leistung in den orthogonalen Polarisationszustand eingekoppelt wird, kann sie das Nutzsignal nicht mehr effektiv stören.
Dies führt zu:
Geringerer Interferenzstreifen-Sichtbarkeit
Reduziertem Signal-Rausch-Verhältnis
Verringerter Messempfindlichkeit
2. Erhöhtem Phasenrauschen
Kreuzpolarisiertes Licht verursacht unerwünschte Phasenschwankungen.
Typische Folgen sind:
Messdrift
Phasenjitter
Reduzierte Langzeitstabilität
Diese Effekte werden in hochpräzisen Messsystemen zunehmend bemerkbar.
3. Geringe Temperaturstabilität
Ein niedrigeres Polarisationsverhältnis (PER) macht das System empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen.
Temperaturschwankungen können den Polarisationszustand verändern und Folgendes verursachen:
Schwankende Interferenzsignale
Reduzierte Wiederholgenauigkeit
Geringere Messzuverlässigkeit
Dies ist besonders kritisch in industriellen Anwendungen, der Luft- und Raumfahrt sowie bei Außensensoren.
Ist ein höheres PER immer besser?
Aus Leistungssicht: Ja.
Praktische Überlegungen umfassen jedoch:
Fertigungskomplexität
Kosten
Einfügedämpfung
Lieferzeit
Beispiel:
Eine Erhöhung des PER von 20 dB auf 25 dB erfordert in der Regel nur moderate Verbesserungen im Fertigungsprozess.
Eine Erhöhung des PER von 25 dB auf 30 dB erfordert hingegen typischerweise:
Präzisere Herstellung von Fused Biconical Taper (FBT)-Fasern
Bessere Spannungskontrolle beim Verpacken
Hochwertigere PM-Fasern
Strengere Test- und Auswahlverfahren
Daher sind PM-Koppler mit höherem PER in der Regel teurer.
Weitere wichtige Parameter
Das PER ist nur ein Aspekt bei der Auswahl von PM-Faserkopplern. Ingenieure sollten auch die folgenden Spezifikationen berücksichtigen:
Kopplungsverhältnis
Die meisten interferometrischen Systeme verwenden:
50:50 ±1 %
50:50 ±2 %
Ein Kopplungsverhältnis, das näher am Idealwert von 50:50 liegt, bietet in der Regel einen höheren Interferenzkontrast.
Einfügedämpfung
Empfohlene Spezifikation:
≤0,3 dB
Geringe Einfügedämpfung trägt zur Maximierung der optischen Leistung und zur Verbesserung der Gesamtsystemeffizienz bei.
Betriebswellenlänge
Gängige Wellenlängenoptionen:
780 nm
850 nm
980 nm
1064 nm
1310 nm
1550 nm
Der PM-Faserkoppler muss stets an die Betriebswellenlänge und den Fasertyp angepasst sein.
Rückflussdämpfung
Empfohlene Spezifikation:
≥55 dB
Eine hohe Rückflussdämpfung minimiert unerwünschte Rückreflexionen, die Laser und empfindliche interferometrische Systeme stören könnten.
Betriebstemperatur
Für industrielle Anwendungen liegt ein typischer Betriebstemperaturbereich bei:
–40 °C bis +85 °C
Dies gewährleistet einen stabilen Betrieb auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Wie Sie das richtige PER auswählen
Die folgenden Empfehlungen dienen als praktische Orientierungshilfe:
Anwendung Empfohlenes PER
Allgemeine Tests ≥20 dB
Industrielle Messungen ≥23 dB
Präzisionsmessungen ≥25 dB
Hochstabile Systeme ≥30 dB
Wissenschaftliche Forschung ≥35 dB
Für die meisten Kunden bietet ein PER von ca. 25 dB den besten Kompromiss zwischen optischer Leistung, Langzeitstabilität und Gesamtkosten.
Vorteile der Xionghua 1×2 50:50 PM-Faserkoppler
Xionghua bietet leistungsstarke polarisationserhaltende Faserkoppler für anspruchsvolle interferometrische Anwendungen.
Unsere Produkte zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
Betriebswellenlängen: 780, 850, 980, 1064, 1310 und 1550 nm
Kompatibel mit Panda PM-Fasern und Bow-Tie PM-Fasern
PER-Optionen: 23 dB, 25 dB, 30 dB oder höher (kundenspezifisch)
Verschiedene Kopplungsverhältnisse, darunter 50:50, 30:70, 10:90 und 1:99
Geringe Einfügedämpfung und geringe polarisationsabhängige Dämpfung (PDL)
Hohe Rückflussdämpfung und exzellente Langzeitstabilität
Verschiedene Gehäuseformen und Steckerkonfigurationen auf Anfrage erhältlich
Ob faseroptische Sensorik, faseroptische Gyroskope, OCT-Bildgebung, Laserinterferometrie oder wissenschaftliche Forschung – Xionghua bietet zuverlässige PM-Faserkoppler für stabile und hochpräzise optische Leistung.
Fazit: Für interferometrische Messsysteme gibt es keine universelle PER-Anforderung. Die ideale Spezifikation hängt von der gewünschten Messgenauigkeit und der Anwendung ab.
Als allgemeine Richtlinie gilt:
20 dB sind für Standard-Labortests geeignet.
23–25 dB erfüllen die Anforderungen der meisten industriellen Interferometriesysteme.
30 dB oder höher werden für faseroptische Gyroskope, hochstabile Sensorsysteme und die wissenschaftliche Forschung empfohlen.
Bei der Auswahl eines PM-Faserkopplers sollten Ingenieure neben dem Permeabilitätsverhältnis (PER) auch das Kopplungsverhältnis, die Einfügedämpfung, die Rückflussdämpfung, die Betriebswellenlänge und die Langzeitstabilität unter Umwelteinflüssen berücksichtigen. Die Berücksichtigung all dieser Faktoren gewährleistet eine optimale Systemleistung und zuverlässige Messergebnisse.
#xhphotoelectric #optischerSchalter #Netzwerkschalter #Kommunikation #Daten #Glasfaser #Optik #Photonik #Glasfaser-Zirkulator #VOA #Koppler
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